Intensivwohngemeinschaft

Konzept einer ambulanten Intensivwohngemeinschaft

Durch die immer fortschrittlichere Medizin und Medizintechnik haben auch intensivpflegebedürftige Menschen, trotz schwerster Behinderung – die Option ihrem Wunsch nach selbstbestimmten Leben und das möglichst in ihren eigenen vier Wänden nachzukommen. Betroffene mit ganz unterschiedlichen Grunderkrankungen wie z.B. Wachkoma, ALS, hoher Querschnitt usw.

Allerdings erfordert eine 24-stündige Intensivpflege in der eigenen Häuslichkeit auch sehr differenzierte Wohnbedürfnisse und bauliche Anforderungen, die nicht immer in dem bisherigen häuslichen Umfeld vorhanden sind. Z. B. eine Wohnung im dritten Stock ohne Fahrstuhl, für den betroffenen Menschen eine unüberwindbare Hürde.  Mit dieser Problematik werden wir sehr oft konfrontiert. Außerdem kommt es bei der Einzelversorgung im bisherigen häuslichen Umfeld oft für Familienangehörige und die Betroffenen selbst zu hohen und manchmal kaum zumutbaren Belastungen.

Die Idee der häuslichen Intensivpflege in qualifiziert betreuten Wohngemeinschaften bietet Betroffenen und Angehörigen eine neue Perspektive, die es erlaubt ein selbstbestimmtes und vor allem lebenswertes Leben zu führen. Barrierefrei und rollstuhlgerecht werden die betroffenen Menschen 24 Stunden von qualifizierten Fachkräften versorgt und in ihren eigenen Wünschen unterstützt und begleitet.

Nicht weniger wichtig sind allerdings auch die individuell gestaltbaren Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel:

Nach eigenen Wünschen eingerichteter, privater Wohnbereich innerhalb der WG. Gestaltung und Einrichtung der Wohn- und Gemeinschaftsräume, Küche und Bad durch die WG-Mitglieder.

Unsere Wohngemeinschaft in Poing

Unsere Wohngemeinschaft befindet sich in Poing, im Münchner Osten in der Gemeinde Ebersberg in der Neufarnerstr. 34. Das Gebäude befindet sich zentrumsnah und ist gut zu erreichen. Eine ca. 25 qm große überdachte Terrasse mündet in einen grünen Garten, rundum bewachsenen Garten.

Poing ist, durch den natur- und artgerecht angelegten Wildpark Poing, sehr bekannt und bietet den Betroffenen und Angehörigen immer wieder ein beliebtes Ausflugsziel.

Das Gebäude selbst bietet mit rund 260 qm Wohnfläche barrierefrei und bis auf zwei Zimmer auch rollstuhlgerecht nach DIN 180/40 Platz für maximal 8 Mieter in sehr großen und hellen Zimmern, die fast alle mit einem eigenen TV-Anschluss und Waschbecken ausgestattet sind. Die Patientenzimmer können individuell und nach Patientenwünschen eingerichtet werden. Selbstbestimmtes Leben nach den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen hat absolute Priorität. Auch die Wahl des Pflegedienstes obliegt den Betroffenen.

Im ganzen Haus steht WLAN zur freien Verfügung. Eine große Wohnküche kann gemeinschaftlich genutzt werden und führt auf die überdachte Terrasse mit Blick in den Garten. Die große Küche verfügt über die üblichen Elektrogeräte, sowie Geschirr, Töpfe und sonstige Küchenutensilien.

Ein großzügiges, behindertengerechtes Bad mit Dusche, Badewanne, Waschbecken und Toilette helfen bei einer komfortablen Grundpflege.

Im Kellergeschoss befinden sich weitere Lagerräume für medizinisches Hilfsmittelmaterial der Betroffenen und zwei weitere Räume mit Waschmaschinen und Wäschetrocknern, die von Betroffenen und Angehörigen selbst bedient werden können, oder dies von uns übernommen wird.

Als ambulanter Pflegedienst streben wir für die „individuelle Bezugspflege in Wohngemeinschaften“ nach einem speziellen Pflegekonzept. Unser Pflegepersonal soll ausschließlich WG-bezogen eingesetzt werden. Bedürfnisse und Ressourcen unserer Patienten sind uns hierdurch bestens bekannt.

Der Zufriedenheitsgrad von WG-Mietern, Angehörigen, sowie unseren Fachpflegekräften ist hierdurch als sehr hoch einzustufen. Natürlich stellt die außerklinische Intensivpflege besondere Anforderungen an unser Pflegepersonal.

Die „normale Krankenpflege- oder Altenpflegeausbildung“ allein hat sich für unsere eigene Pflege- und Unternehmensphilosophie als nicht umfassend genug erwiesen.

Jede Tätigkeit in der außerklinischen Intensivpflege stellt höchste Ansprüche an die fachliche Qualität der pflegerischen Leistungserbringung. Deshalb bieten wir unseren Fachpflegekräften eine kontinuierliche Fortbildung in der intensivmedizinischen Behandlungspflege und der medizintechnischen Gerätehandhabung nach den allerneuesten Standards. Wir unterstützen aktive Mitarbeit und Kreativität.

Da die Pflegekräfte über viele Stunden des Tages alleine für die Versorgung des Patienten verantwortlich sind, ohne die Möglichkeit einer ärztlichen oder pflegerischen Unterstützung wie im Krankenhaus, nimmt diese spezielle Versorgungssituation maßgeblich darauf Einfluss, welche Qualifikationen eine solche Pflegefachkraft im Tätigkeitsgebiet der außerklinischen Einzelversorgung von Intensiv- und Beatmungspatienten haben sollte.

Unsere Pflegekräfte sind in der Lage, bei lebensbedrohlichen Zuständen intervenieren und schwerkranke Patienten in schwierigen und aufwändigen Versorgungssituationen pflegerisch adäquat versorgen zu können.

Dadurch, dass kein Arzt vor Ort ist, müssen die Pflegefachkräfte in kritischen Entscheidungssituationen selbständig und korrekt handeln können.

Unser Ziel ist es absolute Kompetenz in der Krankenbeobachtung und in der Weiterleitung von Problemen zu schaffen.

Außerdem sollen sich Betroffene und Angehörige auf ein ruhiges und kompetentes Verhalten in Stress- und Notfallsituationen verlassen können.

Unser Personal, das in der außerklinischen Intensivpflege tätig ist, schulen und fördern wir in besonderem Maße und bilden es regelmäßig nach dem geforderten Standard und darüber hinaus fort. Das ist uns besonders wichtig und bietet eine solide und sichere Grundlage für pflegerische Qualität.

Wir haben erkannt, dass das Aufgabengebiet im Heimbeatmungsbereich eine ständige Auseinandersetzung mit Inhalten der Intensiv- und Beatmungsmedizin sowie spezielle Pflegekenntnisse und besondere Anforderungen an die Mitarbeiter fordert.

Krankenpflegerinnen und -pfleger sowie Altenpfleger unseres Pflegedienstes „Comunitas intensiv & ambulant GmbH“ sind ausnahmslos vollexaminierte Fachkräfte, verfügen nachweislich über entsprechende Erfahrungen in der Betreuung und Pflege von intensiv-pflegebedürftige Menschen.

Spezielle Expertenausbildungen, z.B. für die Bereiche Wachkoma, Trachealkanülenversorgung, Wundmanagement und Ernährungsberatung fließen natürlich zum Vorteil des Patienten in die Therapie mit ein.

Somit verfügen sämtliche Pflegefachkräfte über fachliche und persönliche Berufserfahrung in der Versorgung von tracheotomierten und beamteten Menschen.

Gemeinsam mit dem Netzwerk an Fachärzten, Hausärzten, Therapeuten, Kliniken und Providern entsteht ein Betreuungskonzept höchster Qualität und Flexibilität, zum Wohle unserer Patienten.

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